Der Heilige Geist

Hingabe ist der Schlüssel zur Erlösung zur Wiedergeburt zum Sieg über jede Versuchung und Sünde zum Erfülltwerden mit dem Heiligen Geist. [1]

Willkommen auf meiner Seite über den Heiligen Geist. Ich möchten Sie auf eine Reise mitnehmen, um zu entdecken, wie der Heilige Geist Ihr Leben bereichern kann. Die wichtigste Erkenntnis, die ich hier vermitteln möchte, ist: wie empfange ich den Heiligen Geist und wie er uns hilft, zu Gott zu finden und zu beten. Der Heilige Geist ist eine göttliche Kraft, die uns leitet, tröstet und befähigt, ein Leben im Einklang mit Gottes Willen zu führen. Er ist das Geschenk, das Jesus uns hinterlassen hat, um uns in Seiner Abwesenheit zu stärken und uns näher zu unserem himmlischen Vater zu bringen.

Viele Menschen fragen sich, was der Heilige Geist genau ist und welche Rolle er in ihrem Glauben spielt. Es geht nicht alleine um den Glauben an Jesus, sondern auch um das Empfangen und Bitten des Heiligen Geistes, um eine tiefere und persönlichere Beziehung zu Gott aufzubauen. Hier beantworten wir einige der wichtigsten Fragen, die Ihnen helfen sollen, diesen wichtigen Aspekt des christlichen Lebens besser zu verstehen.

Häufig gestellte fragen zum Heiligen Geist

Der Heilige Geist ist die dritte Person der Dreieinigkeit – Gott der Vater, Gott der Sohn (Jesus Christus) und Gott der Heilige Geist. Er ist Gottes unsichtbare, aber sehr reale Präsenz und Kraft, die in der Welt und in den Gläubigen wirkt, um sie zu leiten, zu trösten und zu lehren.

 

 

DREI MENSCHENGRUPPEN UND IHRE PERSÖNLICHE GOTTESBEZIEHUNG

Es gibt viele Schattierungen je nach Erziehung, Charakter, Selbsterziehung, Alter, Kultur, Bildung usw. Aber bei aller Unterschiedlichkeit gibt es nur drei mögliche Grundhaltungen gegenüber Gott: ​

• ​Keine Beziehung – die Bibel nennt dies den natürlichen Menschen

​• Volle, echte Beziehung – die Bibel nennt diesen Menschen geistlich

​• ​Geteilte oder scheinbare Beziehung – die Bibel bezeichnet diesen Menschen als fleischlich

Die drei Gruppen werden beschrieben in 1.Kor. 2,14-16 und 1.Kor. 3,1-3.Wir wollen den natürlichen Menschen heute auslassen. Er lebt in der Welt. Ein kurzer Blick auf die beiden Gruppen , hilft uns zu erkennen, wo sich das Problem hauptsächlich verbirgt.

 

Dabei ist das Wichtigste, dass ich erkenne, zu welcher dieser Gruppen ich selbst gehöre. Daher ist unsere Betrachtung auch eine Hilfe zur Selbstdiagnose. Wir wollen dabei unser eigenes Leben betrachten und nicht das von anderen. Die Bezeichnungen »natürlich«, »geistlich«, »fleischlich« sind vom Worte Gottes her keine Bewertungen. Sie beschreiben lediglich die persönliche Beziehung eines Menschen zu Jesus Christus. 1. Geistliche und Fleischliche sind in der Gemeinde Die zwei Gruppen werden uns überwiegend in 1.Kor. 2 und 3, sowie Römer 8 und in Gal. 5 und 6 vorgestellt. Wir wollen beachten, dass bei beiden Gruppen das Kriterium unser Verhältnis zum Heiligen Geist ist. Das ist deswegen so, weil nach Gottes Festlegung der Heilige Geist unsere einzige Verbindung zum Himmel ist. »Das Herz muss aber zuerst für den Einfluss des Heiligen Geistes geöffnet sein, ehe es die Segnungen Gottes empfangen kann.«[15] 2. Das geistliche Gemeindeglied Lesen wir nun 1.Kor. 2,15.16: »Der geistliche Mensch aber ergründet alles und wird doch selber von niemand ergründet. Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen?« (Jes. 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.« GN (Gute Nachricht): »Wer dagegen den Geist hat, kann über alles urteilen, und ihn selbst kann kein anderer beurteilen.« Es heißt ja: »Wer kennt den Geist des Herrn? Wer will sich herausnehmen, ihn zu belehren? Und wir haben diesen Geist.« Der geistliche Mensch ist der wahre Christ. Er wird »geistlich« genannt, weil er erfüllt ist vom Heiligen Geist. Bei ihm ist Jesus im Zentrum seines Lebens; wir sagen manchmal auch, Jesus ist auf dem Thron unseres Herzens. Der geistliche Mensch hat sich Jesus grundlegend und völlig übergeben und wird es in der Regel täglich bestätigen, indem er sich jeden Morgen Jesus Christus weiht, und zwar mit allem, was er ist und hat. Er hat eine gute und wachsende Beziehung zum Heiligen Geist. In der Laodizea-Botschaft wird er als »warm« oder »heiss« bezeichnet, im Gleichnis von den 10 Jungfrauen als »klug«. Römer 8 und Galater 5 sagen noch mehr über ihn. Er erlebt das »Leben in Fülle« (Joh. 10,10) oder wie Paulus es ausdrückte: »Damit ihr erfüllt werdet mit aller Gottesfülle.« (Eph. 3,19; Kol. 2,9) 3. Solltest du zu deiner Überraschung erkennen, dass du zurzeit noch ein fleischlicher Christ bist, dann ärgere dich nicht darüber, sondern im Gegenteil freue dich, denn dann hast du die Möglichkeit, es sofort zu ändern. Du wirst durch ein Leben im Heiligen Geist große Freude erleben. 1.Kor. 3,1-3 GN: »Zu euch, Brüder, konnte ich bisher nicht reden wie zu Menschen, die vom Geist bestimmt sind. (Luther: mit geistlichen Menschen) Ich musste euch behandeln wie Menschen, die von ihrer selbstsüchtigen Natur bestimmt werden und im Glauben noch Kinder sind. Darum gab ich euch Milch, keine feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet. Auch jetzt könnt ihr das noch nicht; denn ihr steht immer noch im Bann eurer selbstsüchtigen Natur. Ihr rivalisiert miteinander und streitet euch. Das beweist doch, dass ihr nicht aus dem Geist Gottes lebt, sondern so handelt wie alle anderen Menschen auch!« Manche denken, diese Gruppe bestehe nur aus Leuten, die in groben Sünden leben. Aber das ist nur eine von vielen Scha.

 

 

DAS GLEICHNIS VON DEN ZEHN JUNGFRAUEN

Was zeigt uns das Gleichnis Jesu von den Zehn Jungfrauen

• ​Alle 10 waren Jungfrauen

​• ​Alle hatten den reinen biblischen Glauben

​• ​Alle hatten Lampen

​• ​Alle hatten die Bibel

​• ​Alle gingen dem Bräutigam entgegen

​• ​Alle waren in der Adventerwartung

​• ​Alle schliefen ein Alle machten ihre Lampen fertig, und alle Lampen brannten; aber brennende Lampen verbrauchen Öl. Energie verbraucht sich. Nach kurzer Zeit stellten fünf fest: Unsere Lampen verlöschen. Die nur kurze Zeitbrennenden Lampen der Törichten zeigen uns, dass sie wohl etwas Heiligen Geist hatten. Aber das reichte nicht. Das Öl war zu wenig. Das war der einzige Unterschied! ​• ​Als die Fünf kamen und Einlass erbaten, sagte Jesus: »Ich kenne euch nicht.« Durch diese Aussage Jesu sehen wir, dass unsere persönliche Beziehung zu ihm mit dem Heiligen Geist zu tun hat. Wer sich nicht vom Heiligen Geist erfüllen lässt, wird von Jesus nicht anerkannt. In Röm. 8,8.9 steht: »Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. … Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.« Tatsächlich haben wir nur durch den Heiligen Geist eine wirkliche persönliche Beziehung zu Jesus. In 1.Joh. 3,24 steht: »Und daran erkennen wir, dass er [Jesus] in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.« Das heißt, die Gewissheit, dass ich mit dem Heiligen Geist erfüllt bin, ist gleichzeitig die Gewissheit, dass ich in Jesus bin und er in mir.

Fünf Ebenen der Hingabe Ein Autor spricht von fünf Ebenen der Hingabe: 

--Geld geben ist die unterste Stufe der Hingabe.

--Dann kommt das Hingeben unserer Zeit.

--Dann das Hingeben unserer Kraft und Fähigkeiten, unser Einsatz.

--Dann die Hingabe aller meiner Ängste und Hoffnungen, dann – was all das bis jetzt Erwähnte einschließt:

--Die Hingabe meines ganzen Ichs, das meint die Übergabe meines Willens und Lebens, es meint Lebensübergabe an Christus.